AdresslisteKontaktSuche

Ökologische Infrastruktur – Ein Lebensnetz für Natur und Mensch

Die Beanspruchung der Natur, der Landschaften und insbesondere der Gewässer hat seit 1900 dramatisch zugenommen. 95% des Potentials für die Wassernutzung etwa ist bereits ausgeschöpft. Trotzdem stehen die Gewässer energiepolitisch aktuell sehr stark unter Druck. Wir Menschen nutzen diese Leistungen der Natur alltäglich – beim atmen, essen, wohnen, arbeiten und entspannen. Diese sogenannten Ökosystemleistungen der Natur betragen monetarisiert geschätzte 15 Mia Franken pro Jahr – gratis notabene! Doch mehr als 1/3 der einheimischen Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht – und damit auch die Leistungen der Biodiversität für uns Menschen. Deshalb müssen Tiere und Pflanzen und ihre Lebensräume stärker gefördert werden. Dazu braucht die Schweiz ein Lebensnetz der Natur. Dieses heisst «ökologische Infrastruktur». Die Ökologische Infrastruktur ist ein zentrales Element zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz. Mehr Infos unter ‘aktuelle Medienmitteilung des BAFU’


Quaggamuschel breitet sich in der Schweiz aus und beeinflusst die Seeökosysteme

Dübendorf, 24.03.2022 - Neue Daten und ein Faktenblatt liefern Einblick in die problematische Verbreitung der invasiven Quaggamuschel in der Schweiz. Die Autorinnen und Autoren befürchten, dass die aggressive Ausbreitung der Muschelart die Seeökosysteme wesentlich belasten wird.


Schweizerischer Fischerei-Verband zum Gegenvorschlag zur Biodiversitäts-Initiative

Biodiversitätskrise: Fische bleiben auf der Strecke - einmal mehr! Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV ist sehr enttäuscht, dass der Bundesrat die Fischschutzgebiete im Gegenvorschlag zur Biodiversitäts-Initiative ersatzlos gestrichen hat. Schutzgebiete sind für gefährdete Fischarten von existenzieller Bedeutung. Der SFV wird mit aller Kraft für eine Korrektur durch das Parlament kämpfen. Die Sensibilität der Schweizer Bevölkerung für Biodiversität steigt. Das ist erfreulicherweise auch dem Bundesrat klar. Deshalb hat er zur Biodiversitäts-Initiative im letzten Sommer einen respektablen Gegenvorschlag in die Vernehmlassung geschickt.


Entscheid Obergericht Kanton Schaffhausen: Kormorane-Abschuss zum Schutz der Äsche

Negativer Gerichtsentscheid: Äschen weiterhin bedroht Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hat die Abschussbewilligung für Kormorane im Schutzzonenreservat Stein am Rhein aus formellen Gründen aufgehoben. Der Kan-tonale Fischereiverband Schaffhausen und der Schweizerische Fischerei-Verband SFV bedauern den Entscheid zulasten der stark bedrohten Äsche im Hochrhein


Die Felche bei SRF

Ein kurzer TV Beitrag zur Felche als Fisch des Jahres bei SRF. Ebenfalls wird das Projekt der EAWAG beleuchtet. Wir freuen uns, dass die breite Bevölkerung mit solchen Beiträgen mehr über die Problematik der Schweizer Gewässer erfährt.


NGZH-Neujahrsblatt 2022 «Der Greifensee»

NGZH-Neujahrsblatt 2022 «Der Greifensee»
Im Neujahrsblatt 2022 «Der Greifensee» der Naturforschenden Gesellschaft Zürich, das der SFV finanziell unterstützt hat, werden provokative Fragen zum Greifensee, dem beliebten «Juwel vor der Haustür» gestellt. Die Fischerei nimmt am Greifensee eine wichtige Rolle für Naherholungssuchende sowie den am Greifensee beheimateten Berufsfischer ein. Mit dem Vorwort von Regierungsrat Martin Neukom und den 21 attraktiven Kapiteln werden fundierte Antworten gegeben und es wird einen Blick in die Zukunft dieser einzigartigen und eindrucksvollen Landschaft gewagt.


Fisch des Jahres 2022: Die Felche

Fisch des Jahres 2022: Die Felche
Die Schweiz ist noch viel reicher, als wir denken: In den letzten Jahrzehnten haben Fischer und Forscherinnen eine ungeahnte Biodiversität in unseren Seen entdeckt. Besonders gross ist sie bei den Felchen. Die silbernen Schwärme in den Tiefen unserer Seen sind ein wertvoller Schatz. Nicht nur als Existenzgrundlage der Berufsfischer, sondern auch als faszinierendes Beispiel für Artenvielfalt und ihre Entstehung. Schweizer Gewässer beherbergen eine europaweit einzigartige Vielfalt von mindestens 24 genetisch, morphologisch und ökologisch unterscheidbaren Felchenarten. Viele dieser Arten sind endemisch, und kommen nur in unserem Land vor. Die Schweiz trägt deshalb für den Erhalt dieser endemischen Artenvielfalt eine grosse Verantwortung.


Runder Tisch Wasserkraft mit gemeinsamer Erklärung abgeschlossen

Bern, 13.12.2021 - Auf Einladung von Bundesrätin Simonetta Sommaruga haben sich Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Akteure im Bereich der Wasserkraft seit August 2020 an einem runden Tisch über die Herausforderungen der Wasserkraft vor dem Hintergrund der Energiestrategie 2050, des Netto-Null-Klimaziels, der Versorgungssicherheit und dem Erhalt der Biodiversität ausgetauscht. Am abschliessenden Treffen haben die Teilnehmenden des runden Tisches am 13. Dezember 2021 die erzielten Resultate gewürdigt. Zudem wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.


Schweizer Seen sind Hotspot der Fischartenvielfalt

Dübendorf, 09.12.2021 - Die grosse Fischinventur in 35 Seen ist abgeschlossen. Im Forschungsvorhaben «Projet Lac» wurden 35 Seen im Alpenraum erstmals systematisch auf ihre Fischbestände untersucht: Allein in der Schweiz wurden 106 Fischarten nachgewiesen. Mit fast 20 Prozent aller in Europa bekannten Fischarten gehört die Schweiz damit zu den Hotspots für die Fischartenvielfalt. Die Resultate sind nun Grundlage für Massnahmen zu einer nachhaltigen Fischerei und zum Schutz dieser noch erhaltenen Vielfalt.




facebooktwitterprint